Frank Bauchspiess Fotografie
 
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Direkte Selentonung

In der Papiergelatine sind lichtempfindliche Silberhalogenide eingelagert. Halogenide sind eine Gruppe von chemischen Elementen wie Bromid, Chlorid u.a. . Nach der Belichtung werden diese Elemente im Entwickler zu schwarzen metallischen Silberkörnern unterschiedlicher Schwärze( Dichte) je nach Belichtungsintensität umgewandelt.

Um eine ordnungsgemäße Selentonung durchführen zu können, muß die Vergrößerung folgende Voraussetzungen erfülle

- die Vergrößerung muß ausentwickelt sein

- die Vergrößerung muß gut fixiert sein

- die Vergrößerung muß ausreichend gewässert sein

Bei einer Selentonung wird das ausentwickelte metallische Silber in Silberselenit umgewandelt. Silberselenit ist gegen chemische Angriffe recht stabil und aus diesem Grund wird oft die Meinung geäußert das selengetonte Bilder archivfest behandelt sind. Dieser Sachverhalt stimmt nicht ganz so, da die Umwandlung des metallischen Silbers in Silberselenit sehr stark von der Tonerverdünnung und der Tonungsdauer bei konstanter Temperatur abhängig ist.
Die auf dem Markt befindlichen Toner wie Viradon New, Polysulfidtoner oder der Carbontoner sind kombinierte Toner aus Selensubstanzen und Polysulfiden, also keine reinen Selentoner.
Selentoner werden für folgende Zwecke angewandt:

- a) Erhöhung der Lebensdauer der Vergrößerung ( Archivfestigkeit)

- b) Erhöhung des Dmax in den Schatten bzw. Schwärzen

- c) zur Erzielung eines Farbtonwechsels der Vergrößerung

Erhöhung der Lebensdauer (Archivfestigkeit)
Die Erhöhung der Archivfestigkeit mit höheren Verdünnungen (ab 1+50) ist selten korrekt ,da bei diesen Verdünnungen – auch bei langen Tonungszeiten – die Mitteltöne und Lichter in der Vergrößerung nicht erreicht werden, d.h. die Umwandlung in Silberselenit kann nicht erfolgen.
Selentoner wirken beim Tonerprozess zeitlich nacheinander erst auf die Bereiche hoher Dichten (Schwärzen), dann auf die Mitteltöne und dann auf die Bereiche kleiner Dichten (Lichter).
Gleichzeitig erfolgt je nach Tonerverdünnung und verwendeter Papiersorte ein Farbtonwechsel der Vergrößerung. Bei der Verwendung von Kalttonpapieren ergibt sich kaum ein Farbtonwechsel. Warmtonpapiere reagieren sehr intensiv. Aus diesem Grund sind Kalttonpapiere bei Verwendung eines Selentoners zur Erreichung von Archivfestigkeit den Warmtonpapieren vorzuziehen, wenn kein Farbtonumschlag gewünscht wird.
Zur Erhöhung der Archivfestigkeit bei Anwendung des Selentoners sind zwei Möglichkeiten gegeben. Die erste Methode wurde von Ansel Adams angewandt.

Erste Methode :
Der verdünnte Selentoner (1+10 …. 1+20) wird mit Hypo Clear Bad gemischt und die Vergrößerung wird direkt nach dem Fixierbad 2 - 5 min getont. Danach erfolgt die Schlusswässerung.
Vorteile :
1. Der sog. mögliche Selenstain (gelbliche Einfärbung der Hochlichter und Bildrandes) werden durch die Verwendung des Hypo Clear Bades verhindert .
2. Es ist nur ein Waschgang notwendig.
Nachteil :
Diese Lösung ist infolge der geringen Haltbarkeit des Hypo Clear Bades nur wenige Stunden bis maximal einen Tag brauchbar.

Zweite Methode :
Die Vergrößerung wird nach dem Fixierbad in einem Hypo Clear Bad behandelt und danach ausreichend gewässert. Die Verwendung des Hypo Clear Bades ist wiederum für die Vermeidung des Selenstains anzuwenden. Nach ausreichender Wässerung wird die Vergrößerung in einer Selentonerverdünnung von 1+20 … 1+ 40 für max. 2- 4 min getont.
Bei Verwendung von Barytpapieren erfolgt jetzt ein erneutes Bad in Hypo Clear Bad . Danach erfolgt die Schlusswässerung.

Beachte : Selentoner tonen auch bei der Wässerung nach. Aus diesem Grund sind die Vergrößerungen gleich nach dem Tonen unter fließendem Wasser abzuspülen und mit einem nassen Schwamm abzureiben, um den Selentoner aus der Gelatineschicht zu entfernen.

Beachte : Eine verbesserte Archivfestigkeit haben nur durchgetonte Vergrößerungen. Um die Durchtonung zu testen, ist die Vergrößerung zu bleichen. Bleiben die Hochlichter und Lichter stehen ohne auszufressen, so ist die Vergrößerung durchgetont. Das kann man mit einer zusätzlichen Vergrößerung austesten. Sind die Hochlichter ausgefressen, ist die Tonungsdauer zu erhöhen und/oder die Tonerverdünnung geringer (z.B. 1+10) zu wählen.

Erhöhung des Dmax in den Schatten ( Bereiche hoher Dichte)
Diese Eigenschaft des Selentoners ist seine Stärke und deshalb wird von vielen Printern der Selentoner zur Bildverfeinerung eingesetzt.
Wie schon erwähnt, wirkt der Selentoner erst in den Bereichen hoher Dichten. Hier wird zuerst das metallische Silber in Silberselenit umgewandelt. Mit diesem Vorgang ist ein Dichtezuwachs von biz zu 0,2 log.D in den Schatten verbunden. Bei kleinen Verdünnungen (1+5 … 1+9) und kurzen Tonungszeiten (30 sec – 2 min) ist dieser Effekt am stärksten. Die Lichter werden noch nicht erreicht, so das sich der Kontrastumfang der Vergrößerung erhöht. Bei längeren Tonungszeiten nimmt der Dichtezuwachs wieder ab. Die Vergrößerung ist brillanter. Hierfür eignen sich wiederum Kalttonpapiere sehr gut, da bei diesen kaum ein Farbtonumschlag eintritt. Warmtonpapiere verändern ihren Farbton bei Tonerverdünnungen kleiner 1+20. Allerdings sind das nur Anhaltswerte. Eigene Tests sind unerlässlich.

Generell gilt :
- Warmtonpapiere tonen schneller als Kalttonpapiere.
- Die Beurteilung der Bildbrillanz muß im trocknen Zustand erfolgen, da ein Nachtonen bei der Wässerung nicht auszuschließen ist. Nach dem Tonen ist die Vergrößerung wiederum für 60 min (Baryt) zu wässern.

Beachte : Selentoner tonen auch bei der Wässerung nach. Aus diesem Grund sind die Vergrößerungen gleich nach dem Tonen unter fließendem Wasser abzuspülen und mit einem nassen Schwamm abzureiben, um den Selentoner aus der Gelatineschicht zu entfernen. Die Anwendung eines Hypo Clear Bades vor der ersten Wässerung ist zu empfehlen.

Farbwechsel:
Die Anwendung des Selentoners erzeugt je nach Papiersorte und Tonerverdünnung einen Farbtonumschlag in der Vergrößerung.
Der Umstand das erst die Bereiche hoher Dichten getont werden und die Lichter erst später, macht den Selentoner optimal für Splittonungen.

Allgemein gilt für den Farbtonumschlag Folgendes :

Kalttonpapier in Kalttonentwicklern:
Toner 1+1 … 1+3 evtl. metallischer Schein
Toner 1+10 .. 1+20 keinFarbtonumschlag

Neutraltonpapier:
Toner 1+10 ..1+20 Wegfall des Olivgrünen

Warmtonpapier:
Toner 1+5 … 1+20 gelbbraun bis rotbraun

 

Der sog. Stain infolge einer Selentonung
Bei einigen papieren tritt nach einer Selentonung ein leicht rötlicher Farbumschlag in den Lichtern und den Bildrändern auf. Das wird als der Selentonerstain bezeichnet. Dieser ist absolut vermeidbar. Für diesen Stain kann es zwei Gründe geben :
1. Grund :  Selen tont alle unsichtbaren nicht ausfixierten Silberhalogenide um. Das ist auf eine
zu kurze Fixage oder ein ausgenutztes Fixierbad zurückzuführen. Hier ist eine
ordnungsgemäße Zweibadfixage oberstes Gebot.
2. Grund : Die ordnungsgemäß fixierte Papieremulsion hat ein saures Milieu. Die meisten
Fixierer sind bzgl. des ph- Wertes sauer. Hier muß die Papieremulsion in ein 
neutrales oder leicht alkalisches Milieu übergeführt werden. Das erfolgt durch eine
korrekte Wässerung  und die Verwendung eines Hypo-Clearbades vor dem Tonen.

Generelle Vorgehensweise für die Selentonung :
- Vergrößerung etwas leichter in den Schatten ausentwickeln
- ordnungsgemäß Stoppen ( 1min. Baryt)
- gut fixieren (Zweibadfixage)
- Hypo-Clearbad (z.B. Lavaquick)
- 5 min. Wässern
- Vergrößerung tonen
- Hypo-Clearbad 
- mind. 30 min. wässern für durchgetonte Vergrößerungen; sonst 60 min Wässern (Baryt)

 

Quelle : Tim Rudman : The Photographers Toning Book , W.Moersch

 

 

Direkte Goldtonung

In der Papiergelatine sind lichtempfindliche Silberhalogenide eingelagert. Halogenide sind eine Gruppe von chemischen Elementen wie Bromid, Chlorid u.a. . Nach der Belichtung werden diese Elemente im Entwickler zu schwarzen metallischen Silberkörnern unterschiedlicher Schwärze( Dichte) je nach Belichtungsintensität umgewandelt.

Um eine ordnungsgemäße Goldtonung durchführen zu können, muß die Vergrößerung folgende Voraussetzungen erfüllen

- die Vergrößerung muß ausentwickelt sein

- die Vergrößerung muß gut fixiert sein

- die Vergrößerung muß ausreichend gewässert sein

Bei einer Goldonung wird um das ausentwickelte metallische Silber ein Goldmantel gelegt. Gold ist gegen chemische Angriffe und Umwelteinflüsse sehr stabil und aus diesem Grund sind goldgetonte Vergrößerungen sehr archivfest.

Goldtoner werden für folgende Zwecke angewandt:

- a) Erhöhung der Lebensdauer der Vergrößerung ( Archivfestigkeit)

- b) Erhöhung der Dichten sowohl in den Lichtern als auch in den Schatten bzw. Schwärzen

- c) zur Erzielung eines Farbtonwechsels der Vergrößerung

Erhöhung der Lebensdauer (Archivfestigkeit)
Die Erhöhung der Archivfestigkeit mit Goldtonern ist infolge der einfachen Arbeitsweise simpel. Die gut gewässerte Vergrößerung wird in der Schale mit dem konfektionierten Goldtoner alle 30 - 60 sec zweimal durch leichtes Kippen der Schale bewegt. Die Behandlungszeit liegt zwischen 2 bis 3 Minuten. Danach wird die getonte Vergrößerung mind. 60 min schlussgewässert.

Für die Erreichung der Archivfestigkeit ohne farbtonumschlag wird folgendes Goldtonerrezept angegeben :    GP-1 Gold Protection Solution
Wasser                                                                                                750 ml
Goldchlorid 1% (1g Goldchlorid auf 100ml Wasser)                    10 ml
Natrium oder Potassium Thiocyanat                                                10 g
Wasser                                                                                        auf 1000 ml

Das Thiocyanat soll in 125 ml Wasser separat gelöst werden und langsam der Gold-
lösung unter ständigem Rühren beigegeben werden.


Beachte : Goldtoner tonen auch bei der Wässerung nach. Aus diesem Grund sind die Vergrößerungen gleich nach dem Tonen unter fließendem Wasser abzuspülen und mit einem nassen Schwamm abzureiben, um den Goldtoner aus der Gelatineschicht zu entfernen.

Beachte : Stark ausgenutzte Goldtoner neigen zum Goldtonerstain. Die ersten Anzeichen dieser Gefahr ist die Verfärbung des farblosen Toners hin zu Gelb. Dieses Gelb legt sich auch auf die Vergrößerung. Besteht die Gefahr des Goldtonerstains, so ist die Vergrößerung nochmals gut zu fixieren und dann auszuwässern.


Farbwechsel und Erhöhung der Dichten
Die Anwendung des Goldtoners erzeugt je nach Papiersorte einen Farbtonumschlag in der Vergrößerung. Handelsübliche Goldtoner arbeiten im gesamten Dichtebereich der Vergrößerung gleichmäßig. Die Dichteerhöhung ist sehr stark. Dieser Sachverhalt ist bei der Anfertigung der Vergrößerung zu berücksichtigen. Die Vergrößerung sollte etwas weicher und etwas kontrastärmer entwickelt werden als es die endgültige Vergrößerung erfordern würde.
Gleichzeitig intensivieren Goldtoner die Hochlichter. Diese werden breiter gezogen und sauberer.

Beachte : Bei ungenügender Fixage und vorheriger Wässerung verlieren die Hochlichter an Details bei einer anschliessenden Goldtonung.

Farbwechsel:
Auf die Farbe der Vergrößerung haben folgende Umstände Einfluß :
-  Papieremulsion
-  Entwicklungstechnik
-  Benutzung von Sulfit- bzw. Sepiatonung
-  Bleichtechniken


Allgemein gilt für die einfache Goldtonung(Goldtoner nach Nelson ausgenommen) für den Farbtonumschlag Folgendes :
Normal entwickelte Vergrößerungen werden in ein kälteres Schwarz/Weiss bis hin zu einer Blaufärbung umgetont.


Kalttonpapier :
In der Regel kein bedeutender Farbtonumschlag


Neutraltonpapier:
geringer Farbumschlag, reduziert das unbeliebte olivgrün und die Vergrößerung wird geringfügig kälter


Warmtonpapier in Warmtonentwicklern :
Tonungzeiten zwischen 5 - 20 min. intensive kaltblaue Töne, Hochlichter leuchtend;
Nach der Tonung wirkt die Vergrößerung kälter als ein Kalttonpapier.

 

Generelle Vorgehensweise für die Goldtonung :
- Vergrößerung etwas weicher und kontrastärmer ausentwickeln
- ordnungsgemäß Stoppen ( 1min. Baryt)
- gut fixieren (Zweibadfixage)
- komplett auswässern 
- Vergrößerung tonen
- nachfixieren (Reduktion des sog.Goldtonerstains)
- mind. 60 min. wässern (Baryt)

Quelle : Tim Rudman : The Photographers Toning Book , W.Moersch

 

 

Kombinierte Selen- und Goldtonung

Die Folgenden Ausführungen beziehen sich auf die üblichen Goldtoner und treffen auf den Goldtoner nach Nelson nicht zu.

In der Papiergelatine sind lichtempfindliche Silberhalogenide eingelagert. Halogenide sind eine Gruppe von chemischen Elementen wie Bromid, Chlorid  u.a. . Nach der Belichtung werden diese Elemente im Entwickler zu schwarzen metallischen Silberkörnern unterschiedlicher Schwärze( Dichte) je nach Belichtungsintensität umgewandelt.

Um eine ordnungsgemäße Tonung durchführen zu  können, muß  die Vergrößerung folgende Voraussetzungen erfüllen:

- die Vergrößerung muß ausentwickelt sein

- die Vergrößerung muß gut fixiert sein

- die Vergrößerung muß ausreichend gewässert sein

 

Bei einer Selentonung wird das ausentwickelte metallische Silber in Silberselenit umgewandelt, wobei die Umwandlung zeitabhängig in den Schwärzen beginnt und nach längerer Tonungszeit die Lichter erreicht.

Bei einer Goldonung wird um das ausentwickelte metallische Silber ein Goldmantel gelegt.

Das erfolgt in den Schwärzen und Lichtern zeitgleich, wobei die Ummantelung mit Gold als erstes in den Lichtern  sichtbar beginnt, da dort weniger schwarze metallische Silberkörner vorhanden sind, sichtbar wird. Dieser Umstand kann zur Veredelung einer Vergrößerung herangezogen werden.

Generell tonen  sichtbar mit deutlichem Farbtonumschlag die Warmtonpapiere und Lithvergrößerungen. Bei Neutraltonpapieren, normal entwickelt, ist infolge Selentonung lediglich ein geringer Dichtezuwachs in den Schwärzen zu verzeichnen und die Goldtonung wird durch einen kälteren Ton sichtbar.

Generell werden durch eine kombinierte Selen – und Goldtonung die Schatten infolge der Selentonung und/oder bei langer anschliessender Goldtonung verstärkt (bei Warmtonpapieren mit einem Farbtonumschlag in ein Braunschwarz ) und die Lichter gehen über in ein Blau (bei Warmtonpapieren )  oder in ein kaltes Stahlgrau (bei Neutraltonpapieren) .

Ganz wichtig ist die Reihenfolge der einzelnen Tonungen : Selentonung vor der Goldtonung,da der Selentoner den umgelegten Goldmantel um die Silberkörner wieder auflöst und damit wird die Archivfestigkeit der Vergrößerung herabgesetzt.

Soll die Vergrößerung kälter und in einen bläulichen Ton umgetont werden, so ist die Vergrößerung kontrastärmer ( etwa  eine halbe Gradiationsstufe weicher) und warm (z.B. mit Moersch Sepia oder Moersch Meritol ) auszuentwickeln. Nach einem Hypoclearbad und genügender Wässerung wird :

 

- mit Selen ( fett  1+5 bis 1+9 ; kurz  15 bis 60 sec ) getont ; hierbei werden die

Dichten in den Schwärzen erhöht

- Wässern , mind. 30 Minuten (Baryt)

- Goldtonung  mit Dichtezuwachs in Abhängigkeit von der Tonungsdauer, wobei als

erstes die Lichter an Brillanz gewinnen

 

Ist die Vergrößerung zu dicht geworden ( Beurteilung am getrockneten Bild), können die Mitteltöne, die weder vom Selen – noch vom Goldtoner erreicht wurden (bei nicht allzu langer Tonungszeit; kleiner 2 min), kurz angebleicht werden (Bleichbad 1+40 bis 1+100). Danach ist nochmals gut zu Fixieren(hierzu siehe Goldtonerstain bei Goldtonung) , wobei eine weitere geringfügige Aufhellung und Lichterbrillianz mit kühlerem Ton erzeugt wird. Es schliesst sich die ausreichende Schlusswässerung  (60 min. Baryt) an. Beim anschliessenden Heisstrocknen wird wiederum ein geringer Dichtezuwachs von 0,03 bis 0,06 log.D erzeugt. Der Dichtezuwachs bei der Lufttrocknung fällt geringer aus.

Vorgehensweise :

- Vergrößerung ausentwickeln; dabei die Vergrößerung etwas weicher und kontrastärmer gehalten wird

- Stoppen

- gut fixieren

- Hypoclearbad

- komplett auswässern

- tonen mit Selen

- gut abspülen und kurz wässern

- tonen mit Gold

- nachfixieren (zum Reduzieren des Goldtonerstains)

- mind. 60 min. wässern (Baryt)

 

 

Quelle : Tim Rudman : The Photographers Toning Book               Wolfgang Moersch

 

 

 
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